
Im Rahmen ihrer beruflichen Praxis kommen Ergotherapeut:innen häufig mit Klient:innen in Kontakt, die aufgrund von angeborenen Fehlstellungen, Amputationen oder Erkrankungen wie Schlaganfall oder MS Probleme mit dem Gangbild oder der Körperhaltung haben, wodurch weitere Probleme ent-stehen können. Für Ergotherapeut:innen ist wichtig, dass ihre Klient:innen Handlungen wieder selbstständig ausführen können. Hierzu kann das An- und Ausziehen von speziellen Schuhversorgungen oder von Kompressionsstrümpfen zählen. Ferner ist es im Rahmen der interdisziplinären Arbeit erforderlich, sich mit anderen Berufsgruppen wie Pflegefachkräften, Physiotherapeut:innen sowie Orthopädie-Schuhmacher:innen abzustimmen, um eine möglichst gute Versorgung zu erreichen.
Herr Schimanke stellte zunächst sich selbst und seinen Beruf kurz vor, bevor er anhand von zahlreichen Ausstellungsstücken, welche er im Raum ausgestellt hatte, Möglichkeiten des Einsatzes und der Anpassung unterschiedlicher Schuhe aber auch von Hilfsmitteln aufzeigte. Dabei ging er u.a. auf Einlagen, unterschiedliche Orthesen und Bandagen sowie spezielle Schuhversorgungen ein, um z.B. Fehlstellungen im Knie oder Fußfehlstellungen nach einem Schlaganfall zu korrigieren. Dabei kann die Versorgung von der Antragstellung bis zur Anpassung mehrere Wochen dauern.
Besonderes Interesse fand bei den Klassen der Safety-Foot®, der es ermöglicht das Klient:innen, die einen Gehstock nutzen diesen sowohl besser abstellen können, ohne dass dieser wegrutscht aber sie auch bei der Nutzung mehr Stabilität haben.
Bereits während des Vortrages wurden zahlreiche interessierte Fragen gestellt, die dann anschließend in kleinen Gruppen mit Herrn Schimanke bei der Betrachtung der Ausstellungsstücke noch weiter vertieft wurden. So verging die Zeit sehr schnell. Vielen Dank an Herrn Schimanke für den sehr interessanten Einblick in seine berufliche Tätigkeit.
