Oft hat sich der Schlafrhythmus verschoben. Dabei ist Schlaf keine vergeudete Zeit. In der Tiefschlafphase schüttet der Körper Wachstumshormone aus, die unter anderem für Haut, Knochen und Wundheilung wichtig sind.
Auch unser Immunsystem arbeitet nachts auf Hochtouren: Ausreichender Schlaf hilft dem Körper, Entzündungen zu bekämpfen und Immunreaktionen etwa nach Impfungen zu stärken. Besonders wichtig ist Schlaf auch fürs Gehirn. Nachts werden Erinnerungen sortiert, Unwichtiges gelöscht und neue Inhalte verknüpft. Zudem ist im Tiefschlaf das sogenannte glymphatische System aktiv – eine Art Müllabfuhr des Gehirns, die schädliche Stoffwechselprodukte abtransportiert.
Langjähriger Schlafmangel könnte deshalb ein möglicher Risikofaktor etwa für Alzheimer sein. Wie gut schläfst du?