„Die Geschichte erzählen - in der Gegenwart leben!“
Anne-Frank-Tag 2026
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200 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften, Ehrenamtliche und Pädagog:innen aus der historisch-politischen Arbeit in unserer Region begehen am 12.06.26 den Anne-Frank-Tag im Hamelner CineMotion-Kino.
Der Anti-Semitismus-Beauftragte Prof. Dr. Wegener und der Historiker Bernhard Gelderblom geben dem Tag eine ganz besondere Tiefe mit ihrem Wissen und Erfahrungsschatz, die in den Workshops mit Hilfe der Moderator:innen von den Schüler:innen begriffen werden können.
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2 x 7 Workshops konnten im Vorfeld frei über die Seminar-Anmeldung der VHS Hameln-Pyrmont gebucht werden:
• Kreativ sein und Lesen zum unHEIMLICHEN Hinterhaus
• über die Idee von Gemeinschaft - früher und heute
• zu Schuldgefühlen und -wirklichkeiten,
• mit dem Titel „Shalom Digga“,
• über das jüdische Leben im Weserbergland in Vergangenheit und Gegenwart,
• mit VR-Brillen-Rundgang durch das Versteck im Hinterhaus in Amsterdam,
• Plakatausstellung des Anne-Frank-Zentrums in Berlin.
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Schüler:innen geben ein persönliches Feedback nach der Plakatausstellung. Alea sagt z.B.: „Ich finde Annes Tagebuch ist sehr wichtig, weil es zeigt, wie Menschen im Nationalsozialismus gelitten haben. Durch ihre persönliche Geschichte kann man die Geschichte besser verstehen und daraus für die Zukunft lernen.“
Es ist beeindruckend, wie oft die jungen Menschen betonen, dass Erinnern wichtig ist, damit die Geschichte verstanden wird und sich faschistische Entwicklungen nicht wiederholen. Besonders nehmen sie die persönlichen Zugänge mit – Anne Franks Geschichte, das Leben im Versteck, die VR-Brillen und die Workshops haben geholfen, die Zeit des Nationalsozialismus konkreter nachzuvollziehen und emotional zu begreifen.
Am Ende sehen wir den Film „A real Pain!“ - der von den Jugendlichen kontrovers und durchaus kritisch bewertet wird. Der Wunsch nach einem Film mit mehr „Action“ wird laut - andere sagen: Wieso, das war doch genau richtig?!
Dank aller Mitwirkenden, also der Lehrer:innen aus den drei Berufsschulen ERS, RBS und ESS, dank der ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen (Schüler:innen, Lehrerkolleg:innen), dem Israel-Jacobson-Netzwerkes, des Teams vom Lern- und Erinnerungsort Bückeberg, der VHS Hameln-Pyrmont, dem Kulturbüro der Stadt Hameln, der großzügigen Freundlichkeit von Jonas Sefeke, dem Geschäftsführer des CineMotion Kinos Hameln als unser Veranstaltungsort, wird dieser Tag ein buntes, kreatives und in seiner unterschiedlichen Wahrnehmung ein würdiger Anne Frank-Tag 2026.