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Warum dieser Besuch?
Der Umgang mit Tod und Trauer gehört zum Alltag in der Pflege. Doch oft fehlt der direkte Bezug zu den Abläufen nach dem Ableben eines Menschen. Um diese Lücke zu schließen, besuchte die P24 (Pflegeassistent:innen im 2. Ausbildungsjahr) das Bestattungshaus Fähndrich. Ziel war es, Ängste abzubauen, Wissen zu vermitteln und den respektvollen Umgang mit Verstorbenen und Trauernden zu vertiefen.
Ein Besuch voller Fragen und Antworten
Die Klasse kam mit großer Neugier und vielen Fragen – und Herr Fähndrich nahm sich Zeit, jede einzelne ausführlich und geduldig zu beantworten. Die Atmosphäre war offen und respektvoll, und schnell wurde klar: Hier gibt es keine Tabus.
Fragen, die bewegt haben:
„Wie schwer ist ein Mensch noch, wenn nur noch Asche von ihm übrig ist?“
„Kann jede Religion auf ihre Art in Hameln bestattet werden?“
„Wie geht man mit Trauernden um, die ganz unterschiedliche Vorstellungen haben?“
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Einblicke hinter die Kulissen
Besonders beeindruckend war der Rundgang durch die Räumlichkeiten. Wir durften nicht nur die Trauerräume sehen, sondern auch die Kühlung, in die Verstorbenen bis zur Beerdigung würdevoll aufgebahrt werden. Der Bestatter erklärte, wie wichtig eine konsequente Kühlkette ist, um den Körper zu erhalten und den Angehörigen Zeit für den Abschied zu geben.
Auch der „Arbeitsraum“ war für viele überraschend: Hier werden die Verstorbenen für die Aufbahrung vorbereitet – mit großer Sorgfalt und Respekt. Die Schüler:innen waren beeindruckt von der Ruhe und Professionalität, mit der Herr Fähndrich alle Abläufe erklärt hat.
Die Klasse war positiv überrascht von der Ruhe und dem Respekt, mit dem der Bestatter über sein Handwerk sprach. Besonders prägend war für einige die Erkenntnis, dass Bestattung nicht nur ein technischer, sondern vor allem auch ein sozialer Beruf ist. > Quelle