Deutliche Führung verspielt: TSG verliert auswärts beim Schlusslicht
„In Garbsen ist es immer eklig zu spielen, aber heute war definitiv deutlich mehr für uns drin“
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Emmerthals Trainer Maik Dohme war bedient.
Garbsener SC – TSG Emmerthal II 33:29 (16:16).
Dämpfer für die Reserve der TSG Emmerthal in der Regionsoberliga: Am Sonntagnachmittag unterlagen die Emmerthaler beim bislang Tabellenletzten Garbsener SC mit 29:33. Trotz einer zwischenzeitlich deutlichen Führung schafften es die Gäste nicht, die Punkte aus Garbsen zu entführen. „In Garbsen ist es immer eklig zu spielen, aber heute war definitiv deutlich mehr für uns drin“, bilanzierte TSG-Trainer Maik Dohme nach der Schlusssirene enttäuscht.
Dabei verlief der Start für die TSG absolut nach Plan. Die Emmerthaler agierten in der Defensive konzentriert und spielten ihre Angriffe im Angriff geduldig aus. Über ein 2:0 (4.) und 6:2 (10.) erspielte sich die Verbandsliga-Reserve schnell ein Polster, das Fiete Vollmer in der 15. Minute sogar auf 10:5 ausbaute. „Wir haben einen guten Start erwischt, die Torchancen konsequent genutzt und hinten sicher gestanden“, so Dohme. Doch noch vor der Pause riss der Faden. Garbsen kämpfte sich Tor um Tor heran, während die TSG zunehmend die Spielkontrolle verlor. Mit einem 16:16-Unentschieden ging es schließlich in die Kabinen.
„Hinten raus haben wir die erste Halbzeit ein bisschen aufgegeben. Wir haben zu überhastet abgeschlossen, uns viele Fehlwürfe geleistet und in der Abwehr fehlte der nötige Zugriff“, analysierte der Coach die Schwächephase vor dem Seitenwechsel.
Auch nach dem Wiederanpfiff fand Emmerthal nicht zurück in die Spur. Zwar blieb die Partie bis zum 21:21 (41.) ausgeglichen, doch dann setzten sich die Hausherren entscheidend ab. Viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten spielten dem Garbsener SC in die Karten, der über ein 26:24 (47.) auf 31:26 (53.) davonzog. Einzig Torhüter Linus Kruckemeyer verhinderte mit einigen starken Paraden einen noch deutlicheren Rückstand. Dohme fand deutliche Worte: „Ab dann war es einfach nicht mehr unser Tag. Egal was wir gespielt haben, es schlichen sich technische Fehler ein. Wir haben unsere Torhüter phasenweise komplett alleine gelassen.“
In der Schlussphase gelang der TSG durch Fiete Vollmer lediglich noch etwas Ergebniskosmetik zum 29:33-Endstand. Am Ende steht eine unnötige Niederlage gegen das Schlusslicht, die die Emmerthaler im unteren Tabellenmittelfeld verharren lässt.