Emmerthalerinnen kassieren 15 Tore-Pleite im Spitzenspiel
Mügge: „Unsere Defensivleistung war (…) katastrophal“
Dieses Bild wird von www.tsg-emmerthal.de geladen. Es gelten deren Datenschutzbestimmungen.
Die TSG-Damen gerieten in Wettbergen unter dir Räder.
TuS Wettbergen – TSG Emmerthal 46:31 (23:14).
Am vergangenen Samstag reisten die Handball-Damen der TSG Emmerthal in den Hannoveraner Stadtteil Wettbergen. Im Spitzenspiel trafen die Grün-Weißen auf den Tabellenführer TuS Wettbergen. Nach einem gebrauchten Tag und schwachen 60 Minuten mussten sich die Gäste deutlich mit 31:46 geschlagen geben.
Von Beginn an war die Partie von hohem Tempo geprägt. Vor allem die Gastgeberinnen nutzten die erste und zweite Welle konsequent zu ihren Gunsten. In Kombination mit eigenem Wurfpech lagen die TSG-Damen bereits nach fünf Minuten mit fünf Toren zurück (1:6). In der Folge konnten die Gäste den Rückstand auf 8:11 verkürzen, doch das sollte das höchste der Gefühle bleiben. Der TuS hielt das Tempo weiterhin hoch und baute den Vorsprung Schritt für Schritt wieder aus. Mit einem 14:23 ging es schließlich in die Halbzeitpause.
„Wir starten mit gefühlt fünf Pfostentreffern in die Partie und kassieren im Gegenzug zahlreiche Tempogegenstoß-Tore – wir laufen also von Anfang an einem Rückstand hinterher. Leider haben wir dann direkt die Köpfe hängen lassen und nicht die richtige Einstellung gefunden“, erklärte TSG-Sprecherin Maja Mügge.
Mit der Neun-Tore-Hypothek ging es in die zweiten 30 Minuten. Die Devise war klar: Noch einmal alles in die Waagschale werfen, um den Abstand zu verkürzen. Doch auch in Halbzeit zwei bekamen die Gäste keinen Zugriff auf die Partie. Statt näher heranzukommen, wuchs der Rückstand weiter an. Über ein 18:30 in der 40. Minute war das Spiel frühzeitig entschieden. Zwar erzielte Mügge selbst fünf Minuten vor Schluss noch den 30. Treffer für die TSG, doch zu diesem Zeitpunkt war dies längst nur noch Ergebniskosmetik.
Am Ende verloren die Grün-Weißen dieses Spitzenspiel verdient mit 31:46 gegen den TuS Wettbergen. Mügge zog ein klares Fazit: „Wir erspielen uns viele Chancen im Angriff und erzielen auswärts 31 Tore – damit darfst du ein Spiel eigentlich nicht verlieren. Unsere Defensivleistung war jedoch katastrophal, und auch die Einstellung hat insgesamt nicht gepasst. Wenn du ein Spiel von Anfang an so herschenkst, hast du keine Punkte verdient. Das gilt es dringend aufzuarbeiten, wenn wir die nächsten Spiele erfolgreicher gestalten wollen.“
Am kommenden Sonntag, 22. Februar, steht das zweite Spiel der Rückserie auf dem Programm. Um 14:45 Uhr empfängt die TSG Emmerthal den TuS Bothfeld 04 in der Halle an der Emmer.
TSG Emmerthal: Lilly Schütte (8), Lena Lönneker (7), Maja Mügge (6|1) Madline Kunze (5), Maja Hammerbacher (3), Emmi Krömer, Alex Hein (je 1), Maeve Siegel, Lily Römer, Lena Firschke sowie Frieda Haße im Tor.