veröffentlicht am 16.02.2026
TSG Emmerthal unterliegt in Langenhagen
HSG Langenhagen - TSG Emmerthal 36:22 (18:14).
In der Verbandsliga Männer Süd musste die TSG Emmerthal am Samstagnachmittag eine Niederlage hinnehmen. Beim Tabellennachbarn HSG Langenhagen unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Bierstedt in der Sporthalle der IGS Leibnitz mit 36:32 (18:14). Trotz einer engagierten Moral in der Schlussphase reichte es für die Gäste nicht, um Punkte aus Langenhagen zu entführen.
Die Partie begann für die Emmerthaler schleppend. Bereits nach knapp sieben Minuten lag die TSG mit 3:0 im Hintertreffen. „Wir hatten keinen guten Start ins Spiel, haben uns aber reingekämpft bis Minute 20“, bilanzierte Bierstedt nach der Partie. Tatsächlich gelang es den Gästen, den Rückstand kontinuierlich zu verkürzen. Durch einen verwandelten Siebenmeter von Nils Christopher Becker ging die TSG in der 21. Minute sogar erstmals mit 9:10 in Führung. Doch die Freude über die Führung währte nur kurz. Die Gastgeber aus Langenhagen, angeführt von den wurfgewaltigen Jonas Krückeberg und Kevin Ströh, nutzten eine Schwächephase der Emmerthaler gnadenlos aus. „Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit gehörten wieder Langenhagen, wir hatten zu viele Zeitstrafen“, so Bierstedt mit Blick auf die drei Hinausstellungen in der ersten Hälfte. Die HSG drehte das Spiel bis zum Pausenpfiff auf 18:14.
Nach dem Seitenwechsel kontrollierte die HSG Langenhagen das Geschehen. Besonders über die Außenpositionen kamen die Gastgeber immer wieder zu einfachen Torerfolgen. Bierstedt kritisierte: „Wir haben zu viele Würfe über Außen zugelassen.“ Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit wuchs der Vorsprung der Hausherren stetig an. In der 45. Minute markierte Melvin Flöricke das 29:21 – der erste Acht-Tore-Rückstand für die TSG. Trotz des deutlichen Rückstands gab sich die Bierstedt-Sieben nicht auf. In den letzten Spielminuten zeigten die Gäste die vom Trainer geforderte Einstellung. „Diese Niederlage wirft uns nicht aus der Bahn, hier kann man verlieren. Mitte der zweiten Halbzeit ziehen sie auf 8 Tore weg, aber wir zeigen nochmal Moral“, erklärte der Coach. Durch Tore von Kopperschmidt, Gellermann und Becker gelang es der TSG in der Schlussphase, das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten und den Endstand auf 36:32 zu verkürzen.
Am Ende stand eine verdiente Niederlage für die Emmerthaler, die vor allem in Sachen Emotionalität das Nachsehen hatten. „Langenhagen hat verdient gewonnen, wir haben nicht genug Leidenschaft und Emotionalität reinbekommen. Unterm Strich ist es okay, hier mit 4 Toren zu verlieren“, resümierte Bierstedt abschließend, blickte aber bereits wieder nach vorn: „Es ist eine verdiente Niederlage, mit der wir klarkommen müssen, aber wir haben noch genug Spiele und Möglichkeiten, es besser zu machen.“
TSG Emmerthal: Ruben Bormann (6/3), Nils Christopher Becker (5/1), Daniel Maczka (5), Kai Gellermann (4), Leander Lücke (3), Yannik Gerber (3), Noah Wissel (2), Tjark Kopperschmidt (2), Lukas Huchthausen (1), Malte Hartmann-Kretschmer (1).
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