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veröffentlicht am 07.08.2019 / geändert am 07.08.2019

Bescheid wissen und Risiken nicht unterschätzen UPDATE

Die vier wichtigsten Dinge, die man zum Thema Pflege wissen sollte

Foto: djd/vigo Krankenversicherung/Africa Studio - stock.adobe.com

 

Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, ist deutlich höher als von den meisten vermutet. Studien zufolge wird fast jeder zweite Mann in seinem Leben einmal zum Pflegefall.

Foto: djd/vigo Krankenversicherung/Africa Studio - stock.adobe.com
Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, wird von den Bundesbürgern chronisch unterschätzt. 2015 waren rund drei Millionen alte Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen, laut Studien dürften es im Jahr 2035 sogar vier Millionen sein. Wer ein Risiko unterschätzt, ist häufig nicht besonders gut darüber informiert, das gilt auch beim Thema Pflege. Antworten auf drängende Fragen konnte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bisher nicht geben, bei "Maischberger" sagte er 2018 lapidar: "Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie zu Hause pflege". Hier sind vier wichtige Fakten, die man kennen sollte und zu denen es auf der Seite www.unserjens.de weitere Infos gibt.

  1. Im Jahr 2017 wurden die früheren Pflegestufen in die Pflegegrade 1 bis 5 umgewandelt. Damit sollen die Pflegeleistungen unter anderem besser an die Bedürfnisse pflegebedürftiger Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz, also vor allem Menschen mit Demenz, angepasst werden. Sobald der Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der Pflegekasse gestellt wurde, beauftragt diese den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) oder einen unabhängigen Gutachter beziehungsweise eine unabhängige Gutachterin mit der Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit.
  2. Das Risiko, zum Pflegefall zu werden, ist deutlich höher als von den meisten vermutet. Studien zufolge wird fast jeder zweite Mann in seinem Leben einmal zum Pflegefall, bei den Frauen sind es sogar zwei Drittel. Ursache dafür ist vor allem, dass Frauen im Durchschnitt deutlich älter werden als Männer.
  3. Die Kosten der Pflege werden unterschätzt. Der PKV-Verband hat die durchschnittlichen Eigenkosten berechnet: Nach Abzug der Leistungen durch die Pflegepflichtversicherung kostet die Unterbringung im Pflegeheim 1.840 Euro monatlichen Eigenanteil. Abhängig von Angebot, Ausstattung und Lage des Pflegeheims kann der Eigenanteil sogar zwischen 2.500 Euro bis über 3.000 Euro betragen.
  4. Die Leistungen der Pflegekasse sind nur eine Art Teilkasko, einen großen Teil der Kosten müssen die Betroffenen selbst tragen. Mit einer privaten Pflegetagegeldversicherung wie dem Düsseldorfer Pflegegeld lässt sich die Deckungslücke zwischen den tatsächlich anfallenden Pflegekosten und den Leistungen der Pflegekasse maßgeschneidert schließen. Mehr Infos gibt es unter www.vigo-krankenversicherung.de. Das Pflegetagegeld liegt zwischen täglich zehn und 100 Euro, die abzusichernden Pflegegrade sind frei wähl- und flexibel gestaltbar. Die Leistung wird sowohl bei stationärer als auch ambulanter Pflege erbracht.

Quelle: vigo Krankenversicherung VVaG, Düsseldorf
Foto: djd/vigo Krankenversicherung/Africa Studio - stock.adobe.com

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