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veröffentlicht am 13.09.2021

Baenisch erst im Finale zu stoppen

Bei den diesjährigen Tennis-Regionsmeisterschaften in Hannover gingen mit Marcel Baenisch, Thanh Duy Luong bei den Herren und Julia Wienzgol bei den Damen drei Einheimische ins Rennen.
 
Hierbei wurde Luong, der sich top auf das Turnier vorbereitet und sich viel vorgenommen hat, aufgrund sehr strenger Regelauslegung disqualifiziert. Er ist direkt nach der Schule ins Auto gestiegen und konnte seine Startzeit von 16:00 Uhr aufgrund von Verkehrsbehinderungen nicht einhalten. Die Turnierleitung gab ihm 15 Minuten Zeitguthaben, welches verkehrsbedingt nicht einzuhalten war, weshalb die Disqualifizierung folgte. ,,Für mich ist das absolut nicht verständlich und hätte da deutlich mehr Fingerspitzengefühl erwartet. Wir sind schließlich nicht in Wimbledon und da kann man ja absolut nichts dafür, wenn überall Stau ist.‘‘ Ist sein Trainer und Jugendwart Marcel Baenisch sichtlich enttäuscht über diese harte Regelauslegung des TNB.

Julia Wienzgol, ebenso ein Nachwuchstalent aus der Region und des DTH, hatte in der ersten Runde gegen Mariella Gelbke (Nummer 3 der Setzliste) das Nachsehen, ehe sie in der Nebenrunde bis ins Finale stürmte, in dem sie sich der an Position 1 Gesetzten Ksenia Hanke vom HTV Hannover geschlagen geben musste.

Marcel Baenisch, der als Topgesetzter ins Turnier startete, hatte in den ersten beiden Runden keine Probleme und fuhr deutliche Zwei-Satz-Siege ein. Im Viertelfinale kam es zum erneuten Kräftemessen mit DTH-Neuzugang und Niedersachsens top Nachwuchstalent Tjark Kunkel. Beim Stand von 4:4 verletzte dieser sich jedoch schwer am rechten Knie und schrie minutenlang, ehe irgendwann der Krankenwagen kam. Die Kniescheibe ist ihm heftig herausgesprungen und leider brachen dabei Knochenstücke ab und Bänder sind auch gerissen. Er wurde am nächsten Tag sofort operiert. ,,Das war die schlimmste Situation, die ich jemals auf dem Platz erlebt habe und ich hoffe einfach nur, dass Tjark wieder richtig fit wird‘‘, war Baenisch sichtlich schockiert und wünscht ihm, wie auch der gesamte DTH, alles Gute.

Im Halbfinale folgte dann ein 6:1 6:0 gegen den an Position 5 Gesetzten Wehrberger Thierry Grätz, ehe im Finale Dauerrivale Luc Niclas Bock, auch Wehrbergen, wartete. Hier musste sich Baenisch 1:6 und 0:6 geschlagen geben und war hierbei sichtlich von einem Magen-Darm-Infekt gebeutelt. Dementsprechend wurde es nicht der von vielen erhoffte enge Schlagabtausch zwischen den beiden ,,hard-Hittern‘‘, sondern ging mehr oder weniger kampflos an Bock.

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