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veröffentlicht am 10.07.2017

Prophylaxe nicht vergessen!

Bereits im Säuglingsalter ab dem ersten Zahn sollten halbjährliche Kontrollen beginnen. Bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres werden bei den regelmäßigen Kontrolluntersuchungen Befunde für Zahnfehlstellungen, Karies- und Zahnfleischerkrankungen erhoben. Außerdem bekommen die Kinder individuelle Anleitungen zur Nutzung verschiedener Hilfsmittel, die bei der häuslichen Mundhygiene wichtig sind. Auch Hinweise zur gesunden Ernährung haben dabei ihren festen Platz.
 
Zum Prophylaxeprogramm  gehört  auch  die  Fluoridierung der Zähne zur Schmelzhärtung, Fissurenversiegelung der großen, bleibenden Backenzähne sowie Röntgenkontrollen in größeren Zeitabständen, um versteckte Karies aufzuspüren. All dies wird von den Krankenkassen übernommen. Was aber geschieht nach dem 18. Lebensjahr?

Untersuchungen belegen, dass Prophylaxe erst richtig Sinn macht, wenn sie ein Leben lang betrieben wird. Auch gibt es Fälle, in denen eine Fissurenversiegelung der kleinen Backenzähne (evtl. sogar der Milchbackenzähne) sinnvoll ist. Hier beginnt die Eigenverantwortung des Patienten.

Ein weiterer Punkt in der Prophylaxe ist die professionelle Zahnreinigung. Hierbei werden mit einem Pulverstrahlgerät auch kleinste Nischen gereinigt. Vor allem die Ablagerungen unterhalb des Zahnfleischsaumes, die der häuslichen Mundhygiene nicht zugänglich sind, werden dabei mit entfernt. Selbst hartnäckige Nikotin-, Tee- und Kaffeebeläge werden auf diese Weise reduziert. Speziell bei Parodontose-Patienten haben wir die Möglichkeit, mit besonderen Ansätzen und einem extrem feinen Pulver auch tiefe Zahnfleischtaschen zu reinigen. Zum Abschluss werden die Zähne zur Schmelzhärtung fluoridiert. Die professionelle Zahnreinigung sollte halbjährlich, wenigstens jedoch einmal jährlich erfolgen.

Neben der häuslichen Mundhygiene und der von den Kassen finanzierten Prophylaxe bei Kindern und Jugendlichen kann man also noch Einiges tun. Eine weitere wichtige Aufgabe unserer Prophylaxeabteilung ist die Betreuung und Nachsorge der Parodontose- und Implantatpatienten. Hier geht es um die Stabilisierung und den langfristigen Erhalt der erzielten Behandlungsergebnisse.

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